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Startseite/Strategie-Diagramme

Das unsichtbare Spiel, aufgezeichnet

Die meisten Fehler auf der Jagd sind Fehler der Geometrie: eine Kamera, die falsch herum hängt, ein Sitz, dessen Witterungskegel genau den einen Wechsel abdeckt, auf den es ankommt. Diese Diagramme aus der Vogelperspektive machen das Unsichtbare sichtbar - sechs Muster, die die häufigsten Aufbaufehler beheben. Sie passen zum Weißwedel-Vertiefungspfad und zum Büchsenlicht-Rechner.

📷 Wildkameras platzieren

45° den Wechsel entlang = langes Zeitfenster

Wechselkreuzung - schräg zum Wechsel, nie quer

Richte die Kamera 45 Grad den Wechsel entlang aus, nicht quer darüber. Ein Stück, das einen Wechsel zieht, durchquert den Erfassungsbereich einer quer stehenden Kamera in einer halben Sekunde - schräg gestellt läuft es meterweit DURCH den Bereich, und du bekommst ganze Serien statt verwischter Lauscher und Geweihenden.

4-5 m zurück, auf den ganzen Platz gerichtet

Wasser und Salzlecken - zurücktreten und höher hängen

An einem Teich oder einer Salzlecke verweilt das Wild, statt durchzuziehen, deshalb schlägt Abstand den Winkel: häng die Kamera 4 bis 5 m zurück und etwa auf Kopfhöhe, leicht nach unten gerichtet. So vergrämst du vorsichtige Stücke an einer Stelle nicht, an der sie stehen bleiben, und das Bild fasst den ganzen Platz.

Engstelle: eine Kamera, aller Verkehrvon der Leeseite herangehen

Zwangswechsel - lass das Gelände die Kamera ausrichten

Wo eine Steilkante, ein Bach oder ein dichter Rand das Ziehen in eine Engstelle presst, deckt eine Kamera alles ab, was zwischen zwei Deckungsblöcken wechselt. Häng sie an den unter dem Wind liegenden Rand der Engstelle, hineingerichtet - und kontrollier sie von derselben Seite, damit deine Witterung aus dem Zwangswechsel bleibt.

🌬️ Wind und Witterung

S Wind Witterung Wechsel bleibt AUSSERHALB des Kegels = bejagbar

Der Witterungskegel - deine Anwesenheit hat eine Form

Witterung hängt nicht als Kreis um dich herum; sie zieht als sich weitender Kegel mit dem Wind ab. Alles in diesem Kegel weiß irgendwann, dass du da bist - alles außerhalb nicht. Jede Entscheidung über einen Sitz beginnt mit einer Frage: wohin zeigt mein Kegel, und was deckt er ab?

Smorgens: Witterung steigtSabends: Witterung fließt hangab

Morgens steigt die Thermik - abends fällt sie

An ruhigen Tagen im Bergland schlägt die Temperatur die Vorhersage: die sich erwärmende Morgenluft zieht die Witterung HANGAUFWÄRTS, die abkühlende Abendluft lässt sie wie Wasser HANGABWÄRTS fließen. Sitz morgens hoch, damit deine steigende Witterung über dem Wild abzieht, und abends tief, während sie unter ihm abfließt.

S Wind Witterung Kegel streicht 30-45° an der Anwechselrichtung vorbeiAnwechselrichtung

Wind knapp daneben - der Kompromiss beim reifen Hirsch

Ein Sitz, der für dich vollkommen ist, ist oft vollkommen dafür, dass der Hirsch dich windet: reife Stücke kommen gern von unter dem Wind heran. Die klassische Antwort ist ein Wind knapp daneben - dein Kegel zieht 30 bis 45 Grad von der erwarteten Anwechselrichtung weg, nah genug, dass ER den Wind für sich glaubt, während er in Wahrheit an deinem Platz vorbeistreicht.

🧭 Legende: S = Sitz, oranger Keil = Sichtfeld der Kamera, grauer Keil = dein Witterungskegel, gestrichelte Linie = Wildwechsel. Der Wind liest kein Diagramm - prüf ihn am Tag selbst mit dem Windprüfer.

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