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🎯 Arten zu jagen

Jagdarten

Es gibt nicht den einen richtigen Weg zu jagen - nur die Art, die zum Wild, zum Gelände und zur Jahreszeit passt. Hier steht, was jede Art ist, wofür sie am besten taugt, und ein Rat für den Anfang.

Ansitz & Anstand 🌳

Ansitz & Anstand

Warten auf dem Hochsitz, im Schirm oder an einem natürlichen Anstand an Wechsel, Feldrand oder Zwangswechsel, bis das Wild auf seiner eigenen Bahn an dir vorbeizieht.

Am besten für: Reh- und Rotwild und Truthahn - überall dort, wo Wild berechenbar zieht.

💡 Alles hängt am Wind. Richte dich jedes Mal unter dem Wind der Stelle ein, an der du sie erwartest.

Wind & Geruchsvermeidung (Englisch) →
Pirsch nach dem Spähen 🥾

Pirsch nach dem Spähen

Offenes Land abspähen, bis ein Stück steht, dann mit Gelände und Wind still die Entfernung auf Schussweite verkürzen.

Am besten für: Maultierhirsch, Wapiti und Gabelbock im offenen Westen.

💡 Plan die ganze Pirsch, bevor du dich bewegst, und halt dir den Wind auf dem ganzen Weg ins Gesicht.

Ratgeber zur Pirsch (Englisch) →
Schleichpirsch 👣

Schleichpirsch

Im Schritttempo durch die Deckung gehen, oft stehen bleiben, schauen und hören - und so auf Schussweite an ahnungsloses Wild herankommen.

Am besten für: Reh- und Rotwild im Bestand, für geduldige, sorgfältige Jäger.

💡 Geh langsamer, als es sich natürlich anfühlt - ein paar Schritte, dann minutenlang stehen und spähen.

Spähen mit dem Glas 🔭

Spähen mit dem Glas

Wild auf weite Entfernung mit Fernglas oder Spektiv finden, bevor du dich überhaupt bewegst - das spart Schuhsohlen und verhindert, dass du es vergrämst.

Am besten für: Offenes und gegliedertes Land, alles Schalenwild.

💡 Späh langsam in einem Raster und such nach Teilen eines Tieres - einem Lauscher, einem Lauf, einer waagerechten Linie.

Die besten Ferngläser (Englisch) →
Lockjagd 📣

Lockjagd

Wild mit seiner eigenen Sprache heranholen - das Röhren des Wapiti, das Kollern des Truthahns, der Klageruf für Raubwild, der Entenlocker.

Am besten für: Truthahn, Wapiti, Wasserwild und Raubwild in Brunft und Paarungszeit.

💡 Weniger ist mehr - zu viel Locken klingt falsch und macht Wild schnell klug.

Lockbilder stellen 🦆

Lockbilder stellen

Lebensechte Attrappen so stellen, dass misstrauisches Wild deinen Platz für sicher und lohnend hält.

Am besten für: Wasserwild auf Wasser oder Feld, und Truthähne im Frühjahr.

💡 Stell die meisten Attrappen mit dem Kopf in den Wind, so wie echte Vögel landen und sitzen.

Drückjagd ➡️

Drückjagd

Eine Gesellschaftsjagd, bei der ein Teil der Jäger durch die Deckung geht und das Wild den anderen zutreibt, die an den Ausfluchten stehen.

Am besten für: Schalen- und Niederwild in dichter Deckung, mit einer Gruppe, der du vertraust.

💡 Sicherheit zuerst - kenn jeden Stand, einigt euch auf sichere Schussfelder, und schieß nie in Richtung der Treiber.

Fährtenarbeit 🔍

Fährtenarbeit

Frische Zeichen lesen und ihnen folgen - Trittsiegel, Losung und Schweiß - um Wild zu finden oder ein Stück nach dem Schuss zu bergen.

Am besten für: Neuschnee oder weicher Boden, und jede Nachsuche nach dem Schuss.

💡 Lern, Zeichen zu datieren, damit du einer frischen Fährte folgst und nicht der von letzter Woche.

Zeichen lesen (Englisch) →
Jagd mit Hunden 🐕

Jagd mit Hunden

Ausgebildete Hunde zum Stöbern, Vorstehen, Apportieren oder Schweißarbeiten einsetzen, wo es erlaubt und Teil der Tradition ist.

Am besten für: Feldflügelwild, Apportieren beim Wasserwild, und bei Schalenwild, wo es zulässig ist.

💡 Schlag die Vorschriften bei dir genau nach - der Einsatz von Hunden ist nach Art und Jagdzeit eng geregelt.

Revier erkunden 🗺️

Revier erkunden

Die Arbeit vor der Jagd - Zeichen, Äsung, Wasser und Wechsel finden, damit du dich dort einrichtest, wo das Wild wirklich ist.

Am besten für: Jede Jagd und jede Saison, zu Fuß und mit Karten und Kameras.

💡 Erkunde die Ränder von Äsung und Einstand, und lass Wildkameras schauen, wenn du es nicht kannst.

So erkundest du ein Revier (Englisch) →

⚠️ Welche Art es auch ist - Waidgerechtigkeit kommt zuerst: kenn dein Ziel und das, was dahinterliegt, jag sicher, und halte dich an jede örtliche Vorschrift, Jagdzeit und Erlaubnis. Ganz neu dabei? Fang mit dem Einstieg an, und stöber dann in der Wildarten-Bibliothek, um zu sehen, welche Arten zu deinem Wild passen.

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